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Advent, Advent ...

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... der Baum, der brennt!  Okay, zugegeben, der Baum brennt noch nicht, und die erste Kerze schon seit immerhin drei Tagen, aber sein wir doch mal ehrlich: als Kind freut man sich nicht zwingend auf die erste Kerze, nein, man freut sich zunächst einmal auf das erste Schokoladenkläppchen!  🍫🎅🍫🎄🍫🎅🍫 Zugegeben, virtuelle Schokolade ist nicht die beste Idee. Sie ist nicht einmal eine gute Idee. Und darum gibt es bei mir auch an den folgenden vierundzwanzig Tagen keine Schokolade, nein, es gibt etwas viel besseres: Meinen wunderbaren Adventskalender ! Einfach täglich oben rechts auf den Adventskalenderschriftzug klicken, und schon öffnet sich ein Popup-Fenster (ein bisschen Geduld ist vielleicht vonnöten, ich weiß, in der Vorweihnachtszeit ist das viel verlangt!), über das sich bis Weihnachten jeden Tag ein Türchen öffnen lässt. Was sich hinter den einzelnen Kläppchen verbirgt ... nun, das möchte ich noch nicht vorwegnehmen, nur so viel sei gesagt: Ein chronologisches Öf

Buchempfehlung: Am Ende bleiben die Zedern (Pierre Jarawan)

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T itel: Am Ende bleiben die Zedern Autor: Pier re Jarawan Genre: Roman Verlag: Piper Seitenzahl: 391 ISBN: 978-3- 82 70 - 7865 - 0 Format: eBook "Wer glaubt, er habe den Libanon verstanden, dem hat man ihn nicht richtig erklärt." (S. 4)

Achtung, diese Montagsfrage kann triggern!

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Die Montagsfrage ist eine Aktion, die regelmäßig auf dem Buchfresserchen -Blog stattfindet. Jeden Montag wird eine Frage rund ums Thema Bücher gestellt, die man dann innerhalb einer Woche auf seinem eigenen Blog beantworten kann.    Habt ihr Trigger, die euch am W eiterlesen hindern ?  Hu, eine gefährliche Frage! Für mich allerdings einfach und in Kürze zu beantworten, denn a ußer den generellen Mag -ich-nicht -gef ällt -mir-nicht-ist- mies-geschrieben- A rgumenten, gi bt es für mich in der Regel nur einen fixen Grund, ein B uch nicht zuende zu lesen, und das ist: Ekel. 💩 Ja, richtig, ich bin eine totale Ekel - Mimose! Bei Splatterfilmen halte ich mi r, sollte ich aus Versehen eingeschaltet haben, die Augen zu, glibberiges Essen vermeide ich nach Kräften und bei Büchern, ja, da verfahre ich in der Regel genau so, denn ich habe einfach eine zu bl ühende Fantasie, um mir heraushängende Gedä rme, ekliges Gewürm, herumspritzende E xkremente oder krude Mordfantasien zu G

Zurück aus dem Altweibersommerloch!

Ein lautes - okay, ehrlich währt am längsten - verschlafenes Hallo in den grauen Novembersonntag hinein!  Ja, mich gibt es noch. Anderthalb Monate Funk-, nein, passend zur Jahreszeit: Totenstille liegen hinter mir und meinem Blog, aus der ich uns jetzt aber ein und für allemal aufwecke: KLINGELING! ⏰ So, jetzt sind wir alle wach und ich konnte gleich mal Bloggers neue Emoticon-Funktion ausprobieren. Fazit: Jap, die habe ich definitiv gebraucht! (Und jetzt brauche ich ganz dringend jede Menge Beherrschung, um nicht jeden meiner Beiträge mit den zahlreichen Icons zu füllen und damit vom Essentiellen abzulenken: den Texten. Na ja, seien wir mal nicht so streng mit uns selbst, ein kleiner 😀 hier und da hat doch noch niemandem geschadet, genau so wenig wie ein leckerer 🍹 oder eine gute Mütze voll 💤!  Ich merke, das schreit die Tage mal nach einem kleinen Emoji-Text!  Aber back to topic: Es gibt einen Grund für mein langes Stillschweigen, oder sogar mehrere, und auch

Classic Confessions: Klassiker in der Schule?

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D ie Classic-Confessions -Aktion hat sich Antonia von Lauter&Leise ausgedacht. Jeden Mittwoch stellt sie eine Frage aus dem weiten und spannenden Feld der literarischen Klassiker - ganz meine Bühne!   Brauchen wir Klassiker in der Schule?   Eine gute Frage, diese Woche, eine interessante, und eigentlich auch eine wichtige - und deswegen versuche ich mich mal an einer sehr idealistischen Antwort darauf, auch wenn die Schule jetzt natürlich schon ein Weilchen zurückliegt, und mich zur Zeit weniger beschäftigt. Aber wer weiß schon, wie in künftigen Generationen gelehrt wird, schließlich ist schon unsere Schulzeit kaum mit der unserer Eltern zu vergleichen, mit der unserer Großeltern noch weniger, und wenn wir noch weiter zurückgehen, landen wir in Generationen, die sich wohl glücklich schätzen durften, wenn sie überhaupt Lesen, Schreiben, Rechnen lernten.  Aber back to topic:

ZUSAMMEN/KUNST: Countdown läuft

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  In vier Wochen ist es soweit! Die dritte jährliche ZUSAMMEN/KUNST , dieses Jahr erstmalig im Rheinberger Haus der Generationen .  Was? Unter Organisation des KeinVerlag e.V. illustrieren und interpretieren Künstler aus Rheinberg und Umgebung Texte der KeinVerlag-Autoren. Genreübergreifend erarbeiten Autoren und Künstler gemeinsame Bühnenauftritte. Malerei, Musik, Theater, Tanz - hier wird für jeden Geschmack etwas geboten!  Wann und wo?  08. Oktober 2016 ab 16:30 Uhr Haus der Generationen Rheinberg, Grote Gert 50, 47495 Rheinberg Programmablauf:  16:30 Uhr : Matinée mit Ausstellung der Bilder. Eintritt frei.  18:00 Uhr : Hauptprogramm (AK: 5 €)  Kommet zuhauf und staunet, was da geboten wird! :-)

Montagsfrage: Brot für den Prot, Quiche für misch ... äh, mich.

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Die Montagsfrage ist eine Aktion, die regelmäßig auf dem Buchfresserchen -Blog stattfindet. Jeden Montag wird eine Frage rund ums Thema Bücher gestellt, die man dann innerhalb einer Woche auf seinem eigenen Blog beantworten kann.  Und dieses Mal, das muss ich ganz ehrlich sagen, entspricht die Montagsfrage ganz meinem Geschmack bezüglich Absurdi- und Kulinarität!  Habt ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten, wenn die bspw. hungern m üssen und ihr nebenher futtert ?   

Ein Hauch von Zwiebeln

Das Messer in ihrer Hand fühlte sich angenehm kühl an und es durchtrennte die helle Knolle auf dem Schneidebrett, als handelte es sich um weiche Butter. Ein energischer Querschnitt, dann zerteilte Eloise die erste Hälfte der Zwiebel in Ringe. Fahrig wischte sie sich mit dem Handrücken über die Augen, die den reizenden Substanzen sogleich Tribut zollten. Schniefend legte sich Eloise die zweite Hälfte zurecht   und führte das Messer in die Nähe ihrer Finger, ohne zu sehen, wo genau sie den Schnitt setzte.   Sie sah das Blut, bevor sie den Schmerz spürte. Reflexartig steckte sie ihren Finger in den Mund, schmeckte Eisen mit Zwiebeln, oder Zwiebel mit Eisen. „Eisenartiger Zwiebelgeschmack“, sagte sie laut zu sich selbst und lachte, ein einsames, hysterisches Geräusch in der hellen Küche, die von der Arbeitsfläche abgesehen, auf der sich sowohl unberührte s Gemüse , als auch bereits gewürfelte Zw iebeln stapelten, fast steril wirkte. Ein Tropfen Speichel, mit Eloises eigene m Blut v

Grenzgänger-Trip nach Rumänien (II): Die erste Lesung (oder auch: wir sind jetzt wichtig)

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  Tja, da uferte der erste Reisebericht schon aus ... kennen wir ja, nichts Neues, also was tun? Richtig: Den Bericht splitten. Wer schon den ersten Bericht verfolgt hat, der weiß ja, was Sache ist: Grenzgänger, Fernbusfrust, Rumänien, zu kleine Blase, schöne Pension, musikalischer Brainstorm. Ab geht's also mit dem obligatorischen akademischen ... ähm, rumänischen Viertel Verspätung in den Bulli und auf nach Sibiu. Eckdaten: halb sechs, drohender Regen, Arschkälte. Motivation ungebrochen. Abends - Lesung im Erasmus-Büchercafé Der Eingang des Erasmus-Büchercafés, Inhaber Jens Kielhorn , aufgenommen am Samstag (nicht, dass sich jemand über mangelnde Authentizität bezüglich des Wetters beschwert! :D) Mir ist schlecht. Nicht vor Aufregung, ganz ehrlich, seit Leipzig hauen mich Lesungen nicht mehr wirklich um - aber diese Schlaglöcher! Wenn man bedenkt, dass selbst mein Vater und meine Schwester es schon schafften, meinen Magen unter deutschen Straßenverhältnissen zum

Grenzgänger-Trip nach Rumänien (I): Bus, Blase, Beatles

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Zehn Tage bin ich jetzt schon wieder aus Rumänien zurück, und vor lauter Uni-Zeugs, Wohnungssuche und dergleichen noch nicht dazu gekommen, vernünftige Lesungs- und Reiseberichte zu posten! Eine Schande, Schimpf und Schmach einmal wieder über mein Haupt, aber das wird diese Woche jetzt endlich nachgeholt. Zunächst allerdings eine kleine, kurze, freudige Begründung, warum es mit dem Bericht so lange gedauert hat: Zum einen habe ich endlich, endlich, was lange währt, und so, meinen Bachelor bestätigterweise hinter mich gebracht und die Zusage für einen Masterstudienplatz in Literaturübersetzen eingesackt - was bedeutet, dass ich meiner zweiten Heimat Freiburg leider Ende September auf Wiedersehen sagen muss, um wieder Richtung NRW (sprich: ennervé) zu ziehen. Die letzte Woche habe ich schon mit bisher leider erfolgloser Wohnungssuche in Düsseldorf verbracht - aber bis zum Semesterbeginn Mitte Oktober ist ja noch ein bisschen Zeit, also fleißig Däumchen drücken, dass alles smooth über

Mein Liebster Award!

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Aww! Da hat mich die liebe Myna doch glatt für den Mein Liebster Award nominiert! Vielen, vielen lieben Dank dafür, und natürlich erfülle ich, zumal meine Berichte von meiner (Lese-)Reise nach Siebenbürgen noch ein bisschen Zeit brauchen, ohne Zögern und Zaudern meine mir damit übertragenen Pflichten, die da wären:  Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel. (CHECK!) Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger gestellt hat. Nominiere 2 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award . Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel. Schreibe diese Regeln in deinen  Liebster Award  Blog-Artikel. (CHECK!)  Hier also meine Antworten auf Mynas 11 Fragen: 

Classic Confessions: Drama, Baby, Draaaama!

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D ie Classic-Confessions -Aktion hat sich Antonia von Lauter&Leise ausgedacht. Jeden Mittwoch stellt sie eine Frage aus dem weiten und spannenden Feld der literarischen Klassiker - ganz meine Bühne! Endlich wieder einmal eine Classic-Confessions-Frage, die ich spontan und vor allem sicher beantworten kann! Also gebe ich mich jetzt, vor meiner Lesereise ins Land der Vampire, nach Siebenbürgen, vielleicht besser bekannt als: Transsilvanien, zur Einstimmung in ein ähnlich düsteres Milieu: das, der Dramen ... Was ist dein klassisches Lieblingsdrama?  

Montagsfrage: Bücherwurmkarriere

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Die Montagsfrage ist eine Aktion, die regelmäßig auf dem Buchfresserchen -Blog stattfindet. Jeden Montag wird eine Frage rund ums Thema Bücher gestellt, die man dann innerhalb einer Woche auf seinem eigenen Blog beantworten kann.    Ein Blick zurück - Wie bist du zum Bücherwurm geworden ?   

Buchempfehlung Harry Potter and the Cursed Child (Rowling, Tiffany, Thorne) und ein kleiner Exkurs über das Reisen durch die Zeit

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Cover der deutschen Ausgabe,   Harry Potter und das verwunschene Kind. Calsen-Verlag.  Erscheinungsdatum 24.09.2016. Titel: Harry Potter and the Cursed Child Autoren: J.K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne Genre: Fantasy, Theaterskript Verlag: Little, Brown Book Group Seitenzahl: 345 Sprache: Englisch Endlich! Endlich ist es da! Das, worauf alle Potterheads so sehnsüchtig gewartet haben! Der achte Harry Potter ... 

Montagsfrage: Urlaubslektüre

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Die Montagsfrage ist eine Aktion, die regelmäßig auf dem Buchfresserchen -Blog stattfindet. Jeden Montag wird eine Frage rund ums Thema Bücher gestellt, die man dann innerhalb einer Woche auf seinem eigenen Blog beantworten kann.    Welche Bücher dürften in eurem Koffer nicht fehlen, wenn ihr jetzt in Urlaub fahren w ürdet ?   

Camp NaNoWriMo 07/16: Ein kurz vor knappes Fazit

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Tja, so schnell kann er herumgehen, ein Monat, oder, in meinem Fall, zwei Wochen mit selbstauferlegter Schreibarbeit.  Für mich war dieser erste NaNoWriMo meines Lebens ein Testlauf - ist diese Art des Schreibens, des gegen-mich-selbst-Anschreibens eine Art zu arbeiten, mit der ich mich anfreunden kann? Bringt es mich in meinem Schreiben weiter, wenn ich plötzlich meinen Output um ein Vielfaches erhöhe, nur um der Textmasse willen? Bin ich ein Binge-Schreiber? Nun ja ... lest meine Antwort auf diese Fragen in meinem folgenden Fazit, aber zuvor möchte ich euch noch jemanden vorstellen, der für das Camp NaNoWriMo von essentieller Wichtigkeit ist: Den Word Count Validator . In diesen unscheinbaren, holzgemaserten Freund gibt man seinen verfassten Text per Copy-and-Paste ein und lässt sich somit seine erreichte Wortzahl bestätigen. Also ... let's validate! 

Camp NaNoWriMo 07/16: Schweigen im Walde und die üblichen Problemchen

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Raus aus dem Heimurlaub und wieder rein ins Camp - so zumindest mein Plan für diese Woche, um mein persönliches Ziel zu erreichen. Im Moment sieht mein Wordcount ja noch ein klein wenig erbärmlich aus, oder, um es in Zahlen zu fassen: Ich habe bis jetzt 1093 Wörter an meinem Camp-Projekt geschrieben, also etwa 11 % meines Ziels - was übrigens die offizielle Zählung des Camp-Validators ist, mein Textprogramm kam nur auf 1091.  Bei der Zählung habe ich ein klein wenig geschummelt, ein paar Wörter hatte ich nämlich schon vor Camp-Beginn zusammen, die ich allerdings im Laufe meines Schreibprozesses jetzt umgeschrieben habe, insofern, meiner Meinung nach, in meinen Wordcount hineinzählen dürfte. Besagte 1093 Wörter entstanden übrigens alle am ersten Tag meiner Camp-Teilnahme - mir war ja von Anfang an klar, dass ich in diesem Juli nicht durchgängig an meinem Text würde arbeiten können. Laut Camp-Statistik, die mir meinen erzielten Wordcount natürlich auf ein Tagespensum von 40 Wörtern

Montagsfrage: Lesen in der digitalisierten Welt

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Die Montagsfrage ist eine Aktion, die regelmäßig auf dem Buchfresserchen -Blog stattfindet. Jeden Montag wird eine Frage rund ums Thema Bücher gestellt, die man dann innerhalb einer Woche auf seinem eigenen Blog beantworten kann.    Hat sich dein Leseverhalten durch die fortschreitende Digitalisierung verändert? 

Buchempfehlung: Wir kommen (Ronja von Rönne)

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Titel: Wir kommen   Autor: Ronja von Rönne   Genre: Gegenwartsliteratur   Verlag: Aufbau-Verlag   Seitenzahl: 208   ISBN: 978-3-351-03632-4   Inhalt: Vier polyamouröse Twenty-Somethings, ein stummes Kind und eine Schildkröte namens 390 Gramm: In dieser Konstellation fährt Nora, auf Rat ihres Therapeuten hin tagebuchschreibende Ich-Erzählerin des Romans, ans Meer, um den Tod ihrer Jugendfreundin Maja zu verarbeiten. Parallel zum Miteinander im Strandhaus erzählt Nora in Rückblicken von ihren Erlebnissen mit Maja aus Kinder- und Jugendtagen.   

Kolumne: Pokémon Go... Away, Please!

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Neulich bin ich über ein wildes Bisasam gestolpert. Einfach so, im Garten. Ich traute meinen Augen kaum. Wollte ich doch eigentlich nur ein bisschen durchs Zwiebelbeet harken, da schlägt plötzlich ein ungemein großes, grünes Zwiebelexemplar mit messerscharfen Ranken nach mir! Und das Schlimmste daran: Ich hatte mein Smartphone nicht dabei und mein Pokéballgürtel gähnte vor Leere. Was tat ich also? Natürlich ergriff ich die Flucht und ließ somit die einmalige Gelegenheit sausen, in meinem Gemüsebeet ein Bisasam zu fangen. Aber noch nicht genug: Noch am selben Tag passierte mir das gleiche beim Bummel durch die Stadt mit einem Schwarm pickender und bettelnder fetter Taubsis. Okay, die Biester sind eher eine Landplage. Aber trotzdem!  Das Allerschlimmste an der Sache übrigens: Ich besitze überhaupt kein internetfähiges Smartphone! Das heißt, wenn ich plötzlich im hohen Gras über ein Rattfratz, ein Knofensa oder doch ein Abra (die Mistviecher, die immer sofort verschwinden, wenn man

Classic Confessions: Klassiker-Verfilmungen

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D ie Classic-Confessions -Aktion hat sich Antonia von Lauter&Leise ausgedacht. Jeden Mittwoch stellt sie eine Frage aus dem weiten und spannenden Feld der literarischen Klassiker - ganz meine Bühne! Und schon wieder ist es Zeit für die Classic Confessions! Wie schnell doch die Zeit vergeht, wenn man mal ein, zwei Wochen lang in Verzug gerät. :-) Bevor ich mich als mit Feuereifer der Camp NaNoWriMo -Arbeit widme, beantworte ich fix die dieswöchige Frage, bei der wir einmal das Klassiker-Medium wechseln: Wie steht ihr zu Klassiker-Verfilmungen?

Auf ins Camp!

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Ab geht's, auf geht's! Mit zwei Wochen Verspätung (Bachelorarbeit und Semesterabschlusskonzert sei Dank) starte ich also zum ersten Mal ins Camp NaNoWriMo .  Kurz worum es geht: Das Projekt NaNoWriMo , der "National Novel Writing Month", wurde erstmals 1999 von Chris Baty durchgeführt. Ziel ist es - beim normalen NaNoWriMo - innerhalb eines Monats, genauer gesagt, im November eines Jahres, einen Roman von 50.000 Wörtern zu schreiben und dabei den inneren Lektor zu überwinden. Ziel ist es hingegen nicht, einen perfekten Roman zu erschaffen, sondern einfach drauf los zu schreiben und Schreibblockaden zu überwinden. Schafft man das Wortziel, gibt es eine Gewinnerplakette. Das Projekt selbst kenne ich schon seit Jahren, allerdings konnte ich mich nie dazu durchringen, teilzunehmen, sei es aus Zeitmangel, Faulheit, fehlendem Projekt oder weil ich das ganze Projekt verpennt hatte. Außerdem erschienen mir, der eher mal gelegentlich Schreibenden, 50.000 Wörter, wi

Montagsfrage: Auf Spurensuche

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Die Montagsfrage ist eine Aktion, die regelmäßig auf dem Buchfresserchen -Blog stattfindet. Jeden Montag wird eine Frage rund ums Thema Bücher gestellt, die man dann innerhalb einer Woche auf seinem eigenen Blog beantworten kann.    Wenn du einen Krimi/Thriller o.ä. liest, machst du dir selbst Gedanken darüber, wer der Mörder/Täter ist, oder lässt du dich prinzipiell vom Autor überraschen?

Classic Confessions: Literaturepoche, Kinderbuch und Gedicht

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D ie Classic-Confessions -Aktion hat sich Antonia von Lauter&Leise ausgedacht. Jeden Mittwoch stellt sie eine Frage aus dem weiten und spannenden Feld der literarischen Klassiker - ganz meine Bühne! Auf geht's, ab geht's! Wie ich gerade schon erklärt habe, musste mein Blog leider zwei, drei Wochen lang eine Zwangspause einlegen. Aber jetzt bin ich wieder aus meiner Höhle gekrochen und im echten Leben angekommen, also: Mit Volldampf an die Beantwortung der letzten Classic-Confessions! Weil mir die Fragen so gut gefallen, beantworte ich hier einfach mal alle verpassten. :-) Mit der Montagsfrage geht es (vielleicht, wenn es eine schöne Frage ist) ganz normal morgen weiter.  Habt ihr eine bevorzugte Literaturepoche oder lest ihr gern quer durch die Vergangenheit?

Back again!

Jemine. In den letzten zwei Wochen habe ich meinen Blog ja wirklich stiefmütterlich behandelt... aber, manchmal, aber nur manchmal, gibt es eben im sogenannten Reallife Dinge, die vorgehen. Und genau das war auch der Fall! Denn nachdem ich letztes Wochenende mit aller Kraft das Jungschützenköniginnenamt meiner Schwester befeiern, und mich Ende letzter Woche dann auf unser Semesterabschlusskonzert (Schumann 4. Sinfonie, Rachmaninoff Klavierkonzert Nr. 2, Beethoven Overtüre aus "Egmont") konzentrieren musste, habe ich am Mittwoch endlich, endlich, endlich meine Bachelorarbeit eingereicht!!! Jippiejayeah! Und da vor etwa zwei Wochen schon die erste Masterplatzzusage in den Briefkasten geflattert kam, kann (könnte, ich kann das nämlich nicht gut) ich [mich] jetzt völlig chillaxen, oder wie man so schon sagt, oder eher entspannen... oder mich vielleicht auch nur mal wieder dem Schreiben, Freizeitlektüre, meinem Blog und anderen schönen Dingen des Lebens widmen. Freiheit! :D

Montagsfrage: Magst und liest du Gedichte/Gedichtbände?

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Die Montags frage ist eine Aktion, die reg elmäß ig auf dem Buchfresserchen -Blog stattfindet . Jeden Montag wird eine Frage rund ums Thema Bücher gestellt, d ie man dann innerhalb einer Woche auf seinem eigenen B log be antworten kann.    Magst und liest du Gedichte/Gedichtbände?

Huch, ein Buch! - ein Bericht

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16.50 Uhr Sabine und Jenny von LizzyNet lassen nicht lange auf sich warten. Von innen erweist sich das ‚Rumpelstilzchen‘ als ein faszinierender Mix aus Irish Pub, deutscher Eckkneipe und dem ‚Tänzelnden Pony‘, wie ich es mir vorstelle. Wir bestellen Mineralwasser (sonst für mich immer "mit Gas", aber vor Lesungen sind alle Naturgesetze außer Kraft gesetzt) für alle und inspizieren die Karte… ein wenig Vorstellungskraft ist vonnöten. Ein klein wenig. Oder viel Geduld, um die mehrere Zeilen langen Beschreibungen der Gerichte zu verstehen, denn statt Pizza Funghi oder Tonno serviert man hier „Schinipizzel“, „Christos Burger“ und „George Clooney“, und während ich noch überlege, ob ich lieber Danny Ocean oder einen mit Laken verhüllten Burger auf dem Teller hätte, bemerkt LizzyNet-Sabine: „Bei jedem dieser Gerichte denkt man zuerst ‚Och, ganz nett‘, und dann liest man die letzte Zutat und dann ist das irgendwas Fieses.“ Eine sehr prosaische Feststellung, aber wahr. Ich entsche

Huch, verlaufen!

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Einen Monat nach der offiziell letzten GreenFiction -Veranstaltung habe ich endlich meinen Veranstaltungsbericht fertig, juchhu! Um nicht wie bei meinem Lesungsbericht aus Leipzig alle mit der schieren Textlänge in die Flucht zu schlagen, dieses Mal in zwei Etappen. Hier kommt jetzt zuerst Teil 1 meines Tages in Darmstadt: Auf meiner mentalen Deutschlandkarte gibt es ein paar weiße Flecken. Ich weiß, bei den meisten normalen Menschen steht unter einem dieser weißen Flecken dick und fett Sauerland geschrieben, aber da dieser Bereich auf meiner Karte in bunt und glitzernd erstrahlt, rechtfertigt das meiner Meinung nach meinen weißen Fleck namens Darmstadt. Wenn ich den Namen Darmstadt höre, denke ich an Langeweile, Mief und Tristesse, Vorurteile aufgrund des Klangs. Darm.stadt. Gut, vielleicht liegt es auch an dem Wörtchen Darm. 14.22 Uhr   Donnerstag, 12. Mai 2016, Darmstadt. Ich steige aus dem Zug und sehe erst einmal nur Bahnhof. Meinem zu Hause in aller Eile und aus Mange

Als Lily einen Krimi schreiben wollte

„Ich muss mit dir reden.“ So begrüßt mich Lily, als ich mit den Gedanken bei der Lasagne von gestern und der Bierdose aus dem Kühlschrank die Wohnung betrete. „Jetzt?“, frage ich. „Sonst ist alles zu spät“, bestätigt Lily. Ich seufze. „Darf ich dabei essen?“ „Natürlich“, erwidert Lily großmütig. In der Küche hat sie einmal mehr Stifte und Papierstöße auf dem Esstisch verteilt, und ich überlege, ob ich wohl im Stehen essen muss. Ich stelle den Teller mit der Lasagne in die Mikrowelle, und Lily scheint meine Absicht zu registrieren, denn sie räumt einen Teil ihres Papierchaos vom Tisch auf einen der beiden wackligen Stühle. Sie selbst setzt sich auf den anderen und ich überlege, ob ich groß genug bin, um auf dem Boden sitzend über die Tischplatte schauen zu können. Die Mikrowelle piept. „Ist was?“, fragt Lily, als ich unschlüssig mit dem Teller in der Hand vor dem Tisch stehe. „Ich habe dir da Platz gemacht.“ „Ja“, sage ich. „Danke.“ Ich stelle den Teller ab und setze mich k

Classic Confessions: Übersetzung oder Original?

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D ie Classic-Confessions -Aktion hat sich Antonia von Lauter&Leise ausgedacht. Jeden Mittwoch stellt sie eine Frage aus dem weiten und spannenden Feld der literarischen Klassiker - ganz meine Bühne!  Bevorzugt ihr bei Klassikern die Originalsprache oder eine Übersetzung?

Alles neu...

Jetzt hat sich mein Blog nicht nur umgezogen, sondern ist es auch. Ab jetzt findet man mich unter http://www.alinaschreibt.blogspot.de Ich hoffe, dass alle Links, Seiten und Posts funktionieren. Falls ihr doch auf einen Fehler oder nicht funktionierende Verbindungen stoßen solltet, sagt mir bitte Bescheid. :-) Und jetzt viel Spaß beim (neu) Entdecken! Wichtig: Vielleicht muss der ein oder andere noch einmal neu auf (ver)folgen klicken... Unannehmlichkeiten, die ein Umzug so mit sich bringt. Vielen Dank schon einmal fürs Weiterfolgen! :-)

Neues Design

Uff, das wäre vorerst geschafft! Nach einigen Stunden harter Arbeit* erstrahlt mein Blog in schlichterem, kühlen Grau-Blau. Warum genau? Na ja, zu Anfang hatte ich mir einfach irgendeine überladene Vorlage ausgesucht, die nach ganz ganz vielen Büchern aussah, und dabei außer Acht gelassen, dass es  a) ja eigentlich mehr um den Inhalt gehen sollte, und b) dass meine gewählte Vorlage rot war.  Und genauso, wie ich mich in roten Räumen auf Dauer nicht wohlfühle, und mein(e) Zimmer seit jeher in kühlen Farben halte, habe ich jetzt meinem Blog einen helleren Anstrich verpasst. Vermutlich nicht der letzte, aber ich war dann doch froh, mich so früh für ein Umstyling entschieden zu haben**... Vielleicht folgt in einiger Zeit auch noch die angekündigte Umbenennung. Wer weiß, wer weiß...  So, und jetzt gut's Nächtle allerseits! :-)  * Ich habe ja null bis gar keine Ahnung von Technik und Webdesign und tauge wirklich nur für Copy-and-Paste. Und wenn das dann nicht funkt

Montagsfrage: Lesespuren

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Die Montags frage ist eine Aktion, die reg elmäß ig auf dem Buchfresserchen -Blog stattfindet . Jeden Montag wird eine Frage rund ums Thema Bücher gestellt, d ie man dann innerhalb einer Woche auf seinem eigenen B log be antworten kann.    Machen Lesespuren im Buch (Annotationen, Unterstreichungen, Besitzvermerke) ein Buch für Dich wertvoller oder mindern sie den Wert?

Classic Confessions: Klassiker in der Schule

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Jay. Als wäre ich nicht schon überfordert damit, regelmäßig auf die Montagsfragen zu antworten, und meinen Blog mit eigenen Beiträgen zu füttern, habe ich jetzt noch eine weitere, allwöchentliche Fragenrunde gefunden, an der ich mich unbedingt beteiligen muss: Die Classic Confessions , jeden Mittwoch wieder abgefragt von Antonia von Lauter&Leise . Dann mal los! (Mit Frage 2. Immer ein bisschen zu spät dran.) Habt ihr alle Klassiker, die ihr in der Schule lesen solltet, auch gelesen und welche habt ihr gelesen?

Die Ballade vom Tode des Herzogs aus Sancerre

In unserem Grenzgänger -Autorenkollektiv betätigen wir uns immer mal wieder im Bereich des "Clue-Writing" (ein cooler, griffiger Ausdruck für das Schreiben nach Schlüsselwörtern, den ich mir vom Clue-Writin g-Blog abgeguckt habe!). Bei dieser Gelegenheit kommt bei mir manchmal sogar etwas annähernd Lyrisches heraus...     Clues dieser Aufgabe: Lebenszeichen, blau, Sancerre, Herzogin, Farce

Montagsfrage: Die Klassiker

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Die Montags frage ist eine Aktion, die reg elmäß ig auf dem Buchfresserchen -Blog stattfindet . Jeden Montag wird eine Frage rund ums Thema Bücher gestellt, d ie man dann innerhalb einer Woche auf seinem eigenen B log be antworten kann.  Montagsfrage: Falls ihr Klassiker lest, habt ihr (einen) besondere(n) Favoriten und wenn ja warum?

Rezension: Tolino Shine 2HD

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Meine erste Rezension auf diesem Blog! Allerdings beginne ich nicht mit einem Buch, sondern mit einem Gerät, das mir in den letzten Monaten lieb und teuer geworden ist. Noch vor zwei, drei Jahren hätte ich es mir nicht vorstellen können, meine Bücher jemals anders als auf Papier zu lesen. Aber nach ein, zwei Umzügen mit zwei, drei weiteren vor der Nase, durfte ich ja am eigenen Leib erfahren, wie schwer und sperrig so Bücherkartons werden können. In einem 12qm-Zimmer ist jetzt auch nicht so viel Platz, und als sich sowohl die Uni-Literatur als auch die ein oder andere eigene Veröffentlichung in eBook-Form häuften, beschloss ich irgendwann im Herbst letzten Jahres, mich auf unbekanntes Terrain zu wagen und mir einen e-Reader anzuschaffen – ein für ein Studentenbudget nicht unerheblicher Einschnitt, deswegen wollte ich mich nach Erscheinen der GreenFiction-Anthologie damit belohnen. Da meine Mutter aber das Gras wachsen und die Mäuse Eier legen hören kann und jede noch so kleine su

Montagsfrage: Hast du schon einmal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?

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Die Montagsfrage ist eine Aktion, die regelmäßig auf dem Buchfresserchen -Blog stattfindet. Ab heute versuche ich, mehr oder weniger regelmäßig teilzunehmen! :-)  Hast du schonmal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?  Das ist leicht zu beantworten: Ständig! Ich träume oft sehr lebhaft, manchmal luzid und verarbeite nachts alles Mögliche - ob Erlebnisse, Lernstoff oder eben Bücher. Diese Eindrücke vermischen sich zwar immer wieder, aber ich liebe es, wenn liebgewonnene Buchcharaktere mich in meinen Träumen besuchen!    Ganz hartnäckig erweisen sich Bücher, mit denen ich entweder intensiv arbeite, bei Übersetzungen oder für die Uni, oder Texte, die meine Gefühle schon beim Lesen ins Chaos stürzen. Erst vor ein paar Tagen traf beides auf eine Übersetzungsarbeit zu, woraufhin ich einige Nächte lang von den beiden Protagonisten besucht wurde. Als nächstes erwarte ich übrigens Clarissa Harlowe und Robert Lovelace...

Deutscher Pop... bin gespannt!

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In den letzten vier Jahren habe ich mich - studium- und jobbedingt - hauptsächlich mit  englischer, angloamerikanischer und skandinavischer Literatur beschäftigt, und dabei sträflich vernachlässigt, dass auch das deutsche Feuilleton alle Jahre wieder ein neues Wunderkind der Literatur ernennt. Aus diversen ZEIT-Artikeln und einer netten Huffington-Post-Liste habe ich mir jetzt für die nächsten Wochen eine kleine Auswahl aktueller deutschsprachiger Popliteraten zusammengestellt, mich in der Unibibliothek ausgetobt, weil mir die Anschaffung, besonders einiger ausgewählter Exemplare, dann doch widerstrebt, und bin jetzt gespannt, ob die Lektüre genauso deprimierend verlaufen wird, wie ich es erwarte...

Als Lily einen Fantasyroman schreiben wollte

Lily zeichnen zu sehen ist ungewöhnlich. Gelegentlich skizziert sie die Personen, die zwischen ihren Ohren herumtanzen, aber die bestehen eigentlich immer aus Punkt, Punkt, Komma, Strich. Und dann wirft Lily den Bleistift auf den Tisch, verkündet, das Mangelhaft in Kunsterziehung sei schon gerechtfertigt gewesen, trinkt einen großen Schluck kalten Kaffee und verzieht das Gesicht. Was Lily da aber zeichnet, sieht nicht nach Strichmännchen aus. Sie sitzt über ein großes Blatt Papier gebeugt und malt Ovale, Wellenlinien, Dreiecke und andere geometrische und nicht-geometrische Figuren neben- und übereinander. Ab und zu wischt sie mit einem Papiertuch über das Gemalte oder radiert einzelne Striche aus. „Was malst du da?“, frage ich. Lily zuckt zusammen, dabei stehe ich schon seit geraumer Zeit hinter ihr im Halbdunkel des unaufgeräumten Zimmers, dessen Ecken das schwache Licht der Schreibtischlampe schon nicht mehr erreicht. „Was machst du da?“ Lilys Gegenfrage ist eine nahezu ein