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Grenzgänger-Trip nach Rumänien (II): Die erste Lesung (oder auch: wir sind jetzt wichtig)

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  Tja, da uferte der erste Reisebericht schon aus ... kennen wir ja, nichts Neues, also was tun? Richtig: Den Bericht splitten. Wer schon den ersten Bericht verfolgt hat, der weiß ja, was Sache ist: Grenzgänger, Fernbusfrust, Rumänien, zu kleine Blase, schöne Pension, musikalischer Brainstorm. Ab geht's also mit dem obligatorischen akademischen ... ähm, rumänischen Viertel Verspätung in den Bulli und auf nach Sibiu. Eckdaten: halb sechs, drohender Regen, Arschkälte. Motivation ungebrochen. Abends - Lesung im Erasmus-Büchercafé Der Eingang des Erasmus-Büchercafés, Inhaber Jens Kielhorn , aufgenommen am Samstag (nicht, dass sich jemand über mangelnde Authentizität bezüglich des Wetters beschwert! :D) Mir ist schlecht. Nicht vor Aufregung, ganz ehrlich, seit Leipzig hauen mich Lesungen nicht mehr wirklich um - aber diese Schlaglöcher! Wenn man bedenkt, dass selbst mein Vater und meine Schwester es schon schafften, meinen Magen unter deutschen Straßenverhältnissen zum...

Grenzgänger-Trip nach Rumänien (I): Bus, Blase, Beatles

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Zehn Tage bin ich jetzt schon wieder aus Rumänien zurück, und vor lauter Uni-Zeugs, Wohnungssuche und dergleichen noch nicht dazu gekommen, vernünftige Lesungs- und Reiseberichte zu posten! Eine Schande, Schimpf und Schmach einmal wieder über mein Haupt, aber das wird diese Woche jetzt endlich nachgeholt. Zunächst allerdings eine kleine, kurze, freudige Begründung, warum es mit dem Bericht so lange gedauert hat: Zum einen habe ich endlich, endlich, was lange währt, und so, meinen Bachelor bestätigterweise hinter mich gebracht und die Zusage für einen Masterstudienplatz in Literaturübersetzen eingesackt - was bedeutet, dass ich meiner zweiten Heimat Freiburg leider Ende September auf Wiedersehen sagen muss, um wieder Richtung NRW (sprich: ennervé) zu ziehen. Die letzte Woche habe ich schon mit bisher leider erfolgloser Wohnungssuche in Düsseldorf verbracht - aber bis zum Semesterbeginn Mitte Oktober ist ja noch ein bisschen Zeit, also fleißig Däumchen drücken, dass alles smooth über ...

Montagsfrage: Urlaubslektüre

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Die Montagsfrage ist eine Aktion, die regelmäßig auf dem Buchfresserchen-Blog stattfindet. Jeden Montag wird eine Frage rund ums Thema Bücher gestellt, die man dann innerhalb einer Woche auf seinem eigenen Blog beantworten kann.    Welche Bücher dürften in eurem Koffer nicht fehlen, wenn ihr jetzt in Urlaub fahren w ürdet ?   

Huch, ein Buch! - ein Bericht

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16.50 Uhr Sabine und Jenny von LizzyNet lassen nicht lange auf sich warten. Von innen erweist sich das ‚Rumpelstilzchen‘ als ein faszinierender Mix aus Irish Pub, deutscher Eckkneipe und dem ‚Tänzelnden Pony‘, wie ich es mir vorstelle. Wir bestellen Mineralwasser (sonst für mich immer "mit Gas", aber vor Lesungen sind alle Naturgesetze außer Kraft gesetzt) für alle und inspizieren die Karte… ein wenig Vorstellungskraft ist vonnöten. Ein klein wenig. Oder viel Geduld, um die mehrere Zeilen langen Beschreibungen der Gerichte zu verstehen, denn statt Pizza Funghi oder Tonno serviert man hier „Schinipizzel“, „Christos Burger“ und „George Clooney“, und während ich noch überlege, ob ich lieber Danny Ocean oder einen mit Laken verhüllten Burger auf dem Teller hätte, bemerkt LizzyNet-Sabine: „Bei jedem dieser Gerichte denkt man zuerst ‚Och, ganz nett‘, und dann liest man die letzte Zutat und dann ist das irgendwas Fieses.“ Eine sehr prosaische Feststellung, aber wahr. Ich entsche...

Huch, verlaufen!

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Einen Monat nach der offiziell letzten GreenFiction -Veranstaltung habe ich endlich meinen Veranstaltungsbericht fertig, juchhu! Um nicht wie bei meinem Lesungsbericht aus Leipzig alle mit der schieren Textlänge in die Flucht zu schlagen, dieses Mal in zwei Etappen. Hier kommt jetzt zuerst Teil 1 meines Tages in Darmstadt: Auf meiner mentalen Deutschlandkarte gibt es ein paar weiße Flecken. Ich weiß, bei den meisten normalen Menschen steht unter einem dieser weißen Flecken dick und fett Sauerland geschrieben, aber da dieser Bereich auf meiner Karte in bunt und glitzernd erstrahlt, rechtfertigt das meiner Meinung nach meinen weißen Fleck namens Darmstadt. Wenn ich den Namen Darmstadt höre, denke ich an Langeweile, Mief und Tristesse, Vorurteile aufgrund des Klangs. Darm.stadt. Gut, vielleicht liegt es auch an dem Wörtchen Darm. 14.22 Uhr   Donnerstag, 12. Mai 2016, Darmstadt. Ich steige aus dem Zug und sehe erst einmal nur Bahnhof. Meinem zu Hause in aller Eile und aus M...